Am 22.06.2011 fegte ein Sturm über Schönbrunn hinweg, wie wir ihn nur sehr selten hatten. Direkt im Zentrum unserer Metropole ereignete sich dabei ein Unglück bei dessen Ausgang das Wort Glück wahrlich untertrieben war.... Ein Ästlein von den jahrhundertealten Bäumen aus dem Schlosspark wurde vom Wind abgerissen und bahnte sich eine Wüste der Verschneisung! Riesenglück: weder wurde dabei jemand verletzt, noch kam es zu massiven Materialschäden. Der Ast suchte sich die bestmögliche aller Richtungen aus und schlug neben das gegenüberliegende Haus ein. Die Dachrinne wurde lediglich gestreift, sogar mit der Länge des Astes hats super geklappt - das dahinterstehende Gewächshaus hat er auch gerade noch nicht mehr erreicht...

 

Hier die geniale Richtung, die sich der kooperative Ast ausgesucht hat.

 

Einwandfrei gelöst hat er die knifflige Situation, der Ast.

 

Hier schön im Blicke - das unversehrte Gartenhäuschen und die intakte Regenrinne.

 

Die halbe Ortschaft ist auf den Beinen zum Helfen - beeindruckend! Man stelle sich nur mal vor so etwas würde in München passieren - Ein Ast bricht ab und die Halbe Ortschaft wäre vor Ort....

 

Hier hat er schon verloren der Herr Ast. Keine Gegenwehr mehr. Er zuckt nicht mal mehr.

 

Hier noch deutlich erkennbar, dass die letzte Feuerwehrübung noch sitzt! Synchronrugeln.

 

Und da isses ja quasi schon vorbei. Respekt an alle Mithelfenden.

 

Ein bisserl spät - aber dennoch oberhilfreich: ein privates Feuerwehreinsatzfahrzeug, welches die Brunner Wehr mal brauchen würde!

 

Wolfi sichert die Unglücksstelle nach oben ab und regelt rege den regen Feierabendsverkehr auf der Schönbrunner Nordtangente.

 

Hier zu sehen wie es in einer perfekten Feuerwehr abläuft: direkt nach dem Einsatz ein Projekt-Review mit allen Beteiligten.

 

Gleich setzt sich der Burger auf den Besen und reitet durch die Luft davon...

 

Die wahre Bürgermeisterschaft Schönbrunns immer im Dienst an der Ortschaft! Heiner und Gerhard.

 

Bei der detaillierten Schadensanalyse konnte als Ursache deutlich die fehlende Hohlraumkonservierung festgestellt werden. Hieraus resultierte dann illegale Bienen- und Ameisenasyl-Inanspruchnahmen.

 

Nachdem kompetente Fachberatung am Ort wohnhaft ist, wurde diese sofort aus dem Kanapee geklingelt und um Expertise gebeten. Daraus resultierten schliesslich detaillierte Schnittanweisungen für Heiner.

 

Auch wenn hier alles ein bisserl flapsig dokumentiert wird - gebührt den Helfern und den Aktiven der Feuerwehr Dank und Respekt. Der Max von der Schulenburg ist nach der Brandwache auch brav mit ins Dorfhaus gegangen und hat sich dort den Helfern gegenüber nochmal angemessen erkenntlich gezeigt! Auch dafür gebührt im Anerkennung!