2009. Die Tage wurden länger und länger, die Abende dann natürlich ebenso. Die physische Konstellation des gemeinen Schönbrunners litt infolge dieser langen Abende und der damit einhergehenden erhöhten Aufnahme von Flüssignahrung. Somit wurde nach einigem her- und hin beschlossen, ein grosses Feuer zu veranstalten um den Gott der frühen Finsternis milde zu stimmen und ihm ein Zeichen des Willkommens zu geben. 

15:00 Uhr - Der Christian wollte unbedingt die Rolle der Puppe übernehmen. Hier sein Putschversuch, bei welchem er den Platz der Puppe gewaltsam einnehmen wollte.

 

15:03 Uhr - Putschversuch gescheitert. Christian sollte ab da Aufgaben übernehmen, zu welchen er laut Dorfrat fähig sein könnte. Leider konnte er auch hier nicht direkt brillieren - was sich in seinem überfreindlichen Mienenspiel wiederspiegelte.

 

16:30 Uhr - Wir haben die Tische dieses Mal wirklich sehr gründlich gereinigt! Wir protzen ja recht ungerne, aber dieses Mal haben wir sogar den Sportplatz nass rausgewischt!!!

 

18:00 Uhr - Unglaublich, es reisst auf!! Weil wir auch alle immer derart brav sind. Das macht sich dann eben doch bezahlt!

 

18:10 Uhr - Ein schönes Fest wird das werden. Die Sonne scheint. Hier das Festgelände noch einmal im Neuzustand.

 

18:30 Uhr - Saxndi, wer hat da gestern seine Suppe nicht ausgetrunken.

 

19:00 Uhr - Unsere Ein-Euro-Jobber trudeln ein. Sie werden sich um den Auschank herumlümmeln. Da sie den einen gemeinsamen Euro nicht versteuern wollen Sie nicht von der Weltpresse erkannt werden und inkognito bleiben. Wir haben vollstes Verständnis dafür, dass die Namen von Michael Ruchmacher, Alfons Schuhbeck, Ralf Witwenmann nicht weitergegeben werden sollen.

 

19:10 Uhr - In Ermangelung an Gästen malen wir ein Stilleben welches im Wesentlichen aus Erinnerungen an glückliche Tage besteht.

 

21:10 Uhr - Die Gäste trotzten trotzdem den Anfangs recht durchwachsenem Wetter. Viele nette Menschen kamen zum Johannisfeuer Schönbrunn. Es bewahrheitet sich einmal mehr das Weistum: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Überdachungen.

Nach intensiven Diskussionierungen durfte jeder der Drei Anzündler mal versuchen das Feuer anzulassen. Hier der Anblick nach Versuch Nummer Zwei.

 

21:30 Uhr - Versuch Nummer Drei (ein nicht aktiver Feuerwehrler, der nicht genannt werden möchte) klappt! Juchuuuu. Jetzt kanns losgehn!

 

22:00 Uhr - Hier die Küche in der von Garnelenfiletspiesschen bis zu Ananaseis mit ganzen Früchten alles geboten wurde was das Herz sich nur wünschte. Der Bratstatus konnte individuell bis zum WellWellWellWellWell-Done angeboten werden.

 

22:30 Uhr - Die Stimmung steppt - es brummt der Bär!

 

23:05 Uhr - Hier zwei brünftige Schönbrunner Zuagroaste bei der Balz. Da es mit dem Federschmuck am Kopf nicht mehr ganz so gut ausschaut, versucht man die Weibchen mit Nahrungsangeboten zu erlegen.

 

00:00 Uhr - Die Zentralheizung läuft auf Hochtouren.

 

01:65 Uhr - Bei der Pfandrückgabe verhandelt der Robert über den geboteten Preis für Frau Burger - und behält sie dann schliesslich doch!

 

02:75 Uhr - Nun die beiden Platzhirschen bei der Revierverteidigung: Stögi markiert das Revier an jedem gutaussehenden und potenziell willigen Weibchen. MarQ dagegen setzt auf maskuline Präsenz und schwingt die Fäuste bedrohlich.

 

In jedem Falle ist fast alles gut ausgegangen - zumindest sind alle Brunner gut nach Hause zurückgekehrt. Einzelfälle aus Nachbarortschaften wurden von hochoffizieller Stelle vom Fest weggebracht. Das Fest war schön - eigentlich wie immer - eigentlich war auch alles wie immer - eigentlich passt das auch immer... Nur Käs hats keinen nicht gegeben heuer..... Danke an alle Gäste für den Besuch und wir bedanken uns ebenso bei allen die beim Aufbau, Abbau und zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Und wenn alle immer wieder so anständig sind wie dieses Jahr können wir das nächstes Jahr auch wieder machen.