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Endlich ist es soweit. Fast alle konnten es nicht mehr erwarten. Das Fest zum Maibaum. Und am Tag vorher gings dann schonmal los mit dem Aufbau. Hier unser neues Wahnsinnszelt. Ja sowas Schönes. Nur das erste Mal aufbauen halt - das dauert halt ein bisserl länger. Macht aber nix - weil bei uns dauert alles ein bisserl länger...

Zack die Bohne, waren wir auch schon fertig mit dem Grobaufbau. Dafür haben wir uns aber mal schön mit einer Lebaerkässemmel belohnt. Und sind dann aber sofort und übereifrig fast direkt ins Bett gegangen.

Und weil zu einer ausgewogenen Ernährung mehr gehört als ein Leberkäs und eine Semmel, haben wir die erforderlichen isotonischen Getränke dann auch noch gleich zu uns genommen.

Neuer Tag - Neues Glück. Da hatten wir unseren Wahnsinnsbaum schon unter grossen Mühen bis zum Ziel geschleppt. Das wäre dieses Jahr gleich direkt ein bisserl knapp geworden mit unseren Kräften. Gut, dass wir uns am Vorabend schonmal gut gestärkt hatten.

Dem Nico war der Maibaum ein bisserl zu lange. Und weil er sein Taschenmesser grad dabei hatte, hat er sich einfach gedenkt, mal ein kleines bisschen unten wegzuschneiden. Das wird schon keiner merken. Recht hat er ghabt.

Im folgenden Bild ist sehr gut zu sehen, wieviele Menschen eigentlich notwendig sind um den Maibaum herzurichten. Einer stützt sich auf, und sechs Leute schauen ihm sicherheitshalber zu. Na, da kann ja nichts schiefgehen.

Der Bierwagen wurde auch schon mal in Position gebracht und aufgeklappt. Immerhin gab es auch die Frühschoppengäste und die möchte man doch adäquat versorgen.

Hier einer unserer Kollegen vom Einsatzkommando Elektrik bei der obligatorischen Würschtelpause. Alle anderen sind übrigens irgendwo ums Gelände herum zerstreut und werkeln. Wahrscheinlich hat der Stögi vergessen, dass er den anderen gsagt hat, dass die überlebenswichtige Brotzeit fertig ist. Drum hat er alles alleine aufessen müssen.

Die ersten zahlenden Besucher sind bereits da, das Adrenalin pumpt sich bei den Verantwortlichen auf Höchststand. Die Helfer sind ganz aufgeregt und können gar nicht mehr stillsitzen.

Das Event füllt sich. Die Leute lenken sich mit Schnitzel, Kartoffelsalat und leckeren Getränken vor der spannenden Maibaumshow noch ein bisschen ab um die dann folgende Spannung ertragen zu können.

Norbert und das beste Stück vom Joachim geben die Anfangshilfestellung. Ganz ehrlich, der Radlader sichert nur - den ersten Aufheberer macht der Honner Helmut (im roten T-Shirt) ganz alleine.

Da heben dann schon alle mit. Die meisten recht ehrlich, nur der Burgerl der bscheisst ein bisserl, weil der tut nur so alt tät er was heben. Hätt mer ohne des Foto mal wieder überhaupt ned gmerkt.

Jawoll - da hat der Maibaum quasi schon verloren. Adelige Prominenz (wieder einer im roten Trikot) schaut von den hinteren Reihen taktvoll bei der Arbeit zu.

Was man heutzutage auf jedem Event unbedingt braucht sind Security und Platzeinweiser. Und - was will man mehr: auch daran hat das Management der Feuerwehr Schönbrunn gedacht und die freie Stelle äusserst kompetent besetzt.

Hier die gestresste aber immer höchst motivierte Truppe von der Westseite.

Während sich die East Side Boys ganz schön reinhängen mussten um das schwere Trumm da hochzukriegen. Ausgeglichen in der Mitte unser Karl-Heinz, der das alles fest im Griff hat.

So, jetzt kann er bald nimmer aus, ein kleines Schubserl noch, dann steht der Baum wie eine Eins. Die beiden Gruppen setzen quasi zum entscheidenden Schlussspurt an. Der Schweiss rinnt den Männern von den muskulösen Körpern. Die Damen können sich bei dem Anblick kaum noch halten.

Der Stress und die Belastung ist mörderisch. Die Spannung steigt - werden es die wackeren Burschen schaffen?

Unermüdlich und mit vollem Einsatz rüsten sich die Beteiligten zum finalen Schub. Der Baum gibt seine Gegenwehr auf.
Wohlan - es ist vollbracht. Wütend drischt Nico noch auf den Maibaum ein. Burgerl und Simon können Nico trotz vollem Körpereinsatz nicht halten.

Schön schaut er aus! Schön, gerade und der Tanz um dem Maibaum kann nun endlich beginnen. Im oberen Bild ist die erste Volkstanzgruppe mit Alfons, Nico, Burgerl und Simon schon mitten im sogenannten "Hammertanz"

Nun zum nächsten Höhepunkt der Festivität: die Kaffeemädels beginnen ihre legendäre Kuchenshow. Eine rekordverdächtige Länge misst das üppige Kuchenbuffet. Unzählbar und einer lekkerer als wie der andere. Zudem werden Connys Kunden mit ihrem erotischen und verführerischen Lächeln, an Anmut nicht zu überbieten, beglückt. Da müssen die Kuchen ja weggehen wie geschnittene Semmeln.

Und auch die anderen Damen stehen Conny in nichts nach!

Hier dann die zweite Schicht - ab Halb Fünf gabs dann die gehaltvolleren Kuchen mit den gesättigten Fettsäuren. Serviert von den beiden graziösesten Grillierern, die Schönbrunn zu bieten hat. Mit Anmut und Würde gehen Sie ihrem Amte nach. Immer ernsthaft, fleissig und beflissen. Wenn die beiden jetzt noch Grillen könnten wärs perfekt...

Und schwuppdiwupp - ist der Bierwagen auch schon ausgelastet. Es ist aber auch immer schön an so einem Gefährt.

Und hier noch Impressionen zu fortgeschrittener Stunde. Der Gehirnkatarrh vom nächsten Tag liess sich nicht mehr aufhalten. Da konnten man trinken so viel man wollte, es half nichts.

Und hier der Burgerl mit seinem neuen Freund aus Appertshofen, dem Steffi-Papa. Den mochte er ganz schnell leiden, weil ihm seine Schönbrunner Immobilienpläne so sehr gefallen haben.

Wir bedanken uns auch hier bei allen die beim Aufbau, Abbau und zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Und wenn alle immer wieder so anständig sind wie dieses Jahr können wir das nächstes Jahr auch wieder machen.
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